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Seit vielen Jahren ist der Fuchsenhof eine solide Adresse für qualifizierten Reitunterricht und erholsamen Reiterurlaub. Ein engagiertes Team ermöglicht das Reiten in unserer Reitschule in Neunburg v.W. seit dem Sommer 2002 auch für Menschen mit Förderschwerpunkten und Behinderungen.

Wir bieten:
  • Behindertensport
  • Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren,
    Bambini-Reiten
  • Bewegungstherapie mit dem Pferd
  • Reiterurlaub für
    Einzelpersonen, Familien und Gruppen
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thera01 Das Pferd als Partner in der Therapie
Die positive Wirkung des Therapeutischen Reitens
auf Körper und Geist ist in Medizin und Pädagogik
unumstritten.

Sachorientiert und partnerschaftlich werden sowohl die Bewegungsimpulse als auch der hohe Motivationscharakter
des Pferdes in der Therapie genutzt.

Teilnehmer am Therapeutischen Reiten entwickeln eine feste Bindung zu "ihrem Pferd". Diese treibt sie an, ihr Verhalten angemessen zu kontrollieren, Neues zu probieren, Ängste zu überwinden und Hilfe oder Kritik leichter anzunehmen. Der ganzheitliche Umgang mit dem Pferd in einer naturnahen Umgebung und der Kontakt zu Gleichgesinnten macht den Reitsport auch für Behinderte zu einem erfüllten Hobby.

Schwerpunkte im Therapeutischen Reiten

  • Heilpädagogisches Angebot

    Heilpädagogisches Reiten
    Heilpädagogisches und integratives Voltigieren und Bambini-Reiten

    Das heilpädagogische Angebot umfasst gezielte Maßnahmen zur ganzheitlichen und individuellen Förderung von Kindern und Erwachsenen über das lebendige Medium Pferd.
    Im Sinne von Frühvorsorge, Rehabilitation und sozialer Integration kann die fachlich fundierte Arbeit mit dem Therapiepferd Chancenverbesserungen für behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen bedeuten.

    Zielgruppe
    Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit unterschiedlichen Problemen und Chancen wie z.B. bewegungs- oder verhaltensauffällige, lern- oder geistigbehinderte und psychisch kranke Menschen.

    Zielvorstellungen
    Förderung im individuellen Bereich:
    • Umgang mit Ängsten
    • Erarbeiten von Frustrationstoleranz
    • Förderung von Vertrauen
    • Erfahren von Selbstwirksamkeit und Selbstwertgefühl
    • Aufbau von Konzentration
    • Training der sensorischen Integration
    • Reintegration von Körperleben und Handeln
    • Förderung von Grob- und Feinmotorik, Koordination
    Förderung im sozialen Umgang:
    • Einstellung auf den Partner, Verantwortung
    • Umgang mit Antipathien
    • Abbau von Aggressivität im Umgang mit Aggressionen
    • Förderung kooperativen Verhaltens
    • Verbesserung der Fremd- und Selbstwahrnehmung, Kommunikation
  • Bewegungstherapeutisches Angebot

    Vom Pferderücken aus werden die Schwingungen auf den "Reiter" übertragen. Die dadurch entstehenden Impulse ermöglichen ein gezieltes Training der Haltungs-, Gleichgewichts- und Stützreaktionen, sowie eine Regulation des Muskeltonus. Das Pferd als Bewegungstherapeut wird bei Erkrankungen und Schädigungen des Zentralnervensystems und des Stütz- und Bewegungsapparates eingesetzt.

  • Kinder und Erwachsene werden unter Anleitung einzeln oder in kleinen Gruppen geführt bzw. longiert.
    In Zusammenarbeit mit einer Hippotherapeutin ruft die Reitpädagogin das situativ jeweils hilfsreichste vom Pferd ab, um die eigenständigen Wirkprinzipien der Bewegungstherapie im neuro-, senso- und psychomotorischen Bereich effektiv zu nutzen.

    Zielgruppe:
    Kinder und Erwachsene mit folgenden neurologische Krankheitsbildern:
    • Zerebrale Bewegungsstörungen nach frühkindlicher Hirnschädigung
    • Multiple Sklerose (MS)
    • Hyperkinetische Syndrome
    • Spinale Ataxie
    • Posttraumatische spastische Syndrome
    • Inkomplette Querschnittssyndrome.
    Daneben sprechen erfahrungsgemäß bestimmte orthopädische Syndrome gut auf Bewegungstherapie mit dem Pferd an, insbesondere im Wirbelsäulen-, Schultergürtel- und Hüftgelenksbereich.

  • Behindertensport

    Einzelstunden
    Longenstunden
    Gruppenstunden, evtl. geführt
    Voltigieren und Bambini-Reiten

    Reiten als Sport für Behinderte ist eine Maßnahme der Prävention und Rehabilitation.
    Brave und besonders geschulte Pferde in allen Größen, eine behindertengerechte Reitanlage und ein Team von kompetenten Fachleuten ermöglicht es behinderten Menschen unter Einbeziehung spezieller Hilfsmittel ihr Hobby gemeinsam mit Nichtbehinderten auszuüben. Unter den Reitern finden sich sowohl Sinnesgeschädigte, Körperbehinderte als auch geistig Behinderte.
    Der Spaß am Reiten und das sportliche Vorankommen stehen hier im Vordergrund.

  • Weitere Angebote

    Reiterurlaub für Einzelpersonen, Familien und Gruppen
    Projekttage
    Schnupperkurse
    Kurse für: Hufeisen, Reiterpass und Reitabzeichen

    Pferde

    Aus über 30 Lehr- und Therapiepferden in allen Größen und Farben kann für jeden Reiter und jede Aufgabe das geeignete Pferd ausgewählt werden. Unsere Pferde leben in großen Herden im Offenstall und sind deshalb besonders ausgeglichen und gesund.

    Probestunde

    Nach einer Probestunde wird in Absprache mit den Teilnehmern selbst und evtl. den Betreuern/Eltern, dem behandelnden Arzt und den anderen Fachleuten, die mit den Betreffenden arbeiten, die geeignete Maßnahme ausgewählt und das weitere Vorgehen geplant und eingeleitet.

    Der Fuchsenhof

    Unser Hof ist eine moderne Freizeit-Sportanlage mit drei Reithallen, Außenplatz und wunderschönem Gelände. Tennisplatz, Ponygarten, Spielplatz und Reiterstübchen bieten ein abwechslungsreiches Ambiente. Unser 4-Sterne-Reiterhof bietet außerdem Komplett eingerichtete FW/App. oder Zimmer mit F, HP oder VP.

    Fuchsenhof–Team

    Das Therapeutische Reiten wird von Dipl. Sozialpäd. Colette Liss geleitet. Sie ist Reitwart und Heilpädagog. Reitlehrerin (DKThR).

    Des weiteren beschäftigen wir zwei Pferdewirtschaftsmeister, Lehrlinge und andere Fachkräfte, die sich fachkundig um die Pferde und Reiter bemühen.

    Kosten

    Die Kosten richten sich nach den regulären Sätzen für die Reitstunden und werden um die Beträge für evtl. Mehraufwand (z.B. für Helfer) ergänzt.
    Die Kostenübernahme durch Krankenkassen und öffentliche Träger ist im Einzelfall abzuklären. Unser Team ist Ihnen dabei gern behilflich.

    Kontraindikationen

    Mögliche Kontraindikationen müssen durch den Arzt ausgeschlossen werden.
    • Skoliose über 25°
    • Akute entzündliche Prozesse
    • Hochgradige geistige Behinderung
    • Unzureichend eingestellte Anfallsleiden
    • Thrombose mit Emboliegefahr

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